Fachgruppe Elektroversorgung hilft bei Stromausfall in Berlin

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Berlin,

Die Fachgruppe Elektroversorgung des THW-Ortsverband Wunstorf war von Montag bis Freitag in Berlin im Einsatz, um im Bezirk Steglitz-Zehlendorf die seit Samstag eingesetzten THW-Einsatzkräfte bei der Notstromversorgung der Zivilbevölkerung zu unterstützen. Mit einer dieselbetriebenen Netzersatzanlage 175 kVA, umfangreichen Elektro-Material und spezialisierten Elektrofachkräften halfen die neun ehrenamtlichen THW-Einsatzkräfte aus Garbsen, Neustadt und Wunstorf bei der Notstromversorgung eines Pflegeheims.


Nach über einer Woche Einsatz für die eingesetzten THW-Helfer aus dem Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt ging am Montag der Einsatz im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf zu Ende, wo zehntausende Haushalte ohne Strom waren. Aus dem THW-Landesverband Bremen, Niedersachsen waren die Ortsverbände Hude-Bookholzberg und Wunstorf mit ihren Fachgruppen Elektroversorgung zur Unterstützung in der Bundeshauptstadt eingesetzt.


Das Resümee der neun ehrenamtlichen THW-Helferinnen und Helfer kann sich sehen lassen: Gemeinsam leisteten sie 1.000 Einsatzstunden! Da es keinen Einspeisepunkt am Gebäude gab, mussten 130 Meter Kabelstrecke gelegt werden und ein Hausanschluss durch die THW-Elektrofachkräfte hergestellt werden. Die dieselbetriebene Netzersatzanlage 175 kVA verbrauchte bei der Versorgung einer Seniorenresidenz 661 Liter Kraftstoff. Im Betrieb wurde mit einer Dauerleistung von 50 kW versorgt, in Spitzem bis zu 88 kW.


Die Zivilschützer kehrten zufrieden in die Auestadt zurück, wohlwissend der notleidenden Bevölkerung in Berlin geholfen zu haben und das gelernte Fachwissen eingesetzt und Technik geholfen zu haben. Ein besonderes Wiedersehen gab es ebenfalls im Berlin: THW-Einsatzkräfte aus Berlin-Zehlendorf trafen auf Wunstorfer THW-Helfer, die sie beim Weihnachtshochwasser 2023 in Niedersachsen unterstützt hatten.
 

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