Wunstorf, 20.11.2019, von Cedrik Schlag

Helfen will gelernt sein - Verschiedene Ausbildungsdienste beim THW in Wunstorf

Foto: THW-OV Wunstorf

Autofahren im Grenzbereich, Erste Hilfe leisten, Retten aus Höhen: All das sind einige der Fähigkeiten, die ehrenamtliche THW-Helferinnen und Helfer beherrschen müssen, um qualifiziert in Katastrophen- und Großschadenslagen der Bevölkerung helfen zu können. Dazu finden regelmäßig Schwerpunktausbildungen und Übungen statt. Die Wunstorfer THW-Helfer haben Mitte November wieder verschiedene Lerneinheiten absolviert und sind gut gerüstet.

Im THW-Regionalbereich Hannover finden regelmäßig Fahrsicherheitstrainings statt, an denen auch in diesem Jahr das THW-Wunstorf mit einem Fahrzeug teilnahm. Neben dem obligatorischen Führerschein müssen THW-Katastrophenschützer zusätzlich eine Kraftfahrerbereichsausbildung in Theorie und Praxis absolvieren und werden regelmäßig in beiden Disziplinen unterwiesen und weitergebildet. So wird gewährleistet, dass die THW-Helferinnen und Helfer sicher zu ihren Einsätzen hin und nach getaner Arbeit auch wieder zurück kommen.

Einen besonderen Höhepunkt im letzten Quartal des Jahres, stellte die gemeinsame Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren Basse und Klein Heidorn sowie des THW-Ortsverbandes Wunstorf zu den Inhalten "Retten aus Höhen" dar, in der verschiedene Seiltechniken und Sicherungsarten geübt wurden. Die ehrenamtlichen Retter verglichen in einer Halle des Fliegerhorstes Wunstorf ihre jeweiligen Einsatzmöglichkeiten. Während die Feuerwehr sich aus kleineren Höhen notabseilen und über 7 Meter vor Absturz sichern muss, kann das THW auch in höheren Lagen zum Einsatz kommen. Die THW-Helfer demonstrierten so das Auf- und Abseilen aus 18 Metern Höhe über die gesamte Höhe einer Bundeswehrhalle. Dabei kamen verschiedene Rettungsmitteln, wie Abseilgeräte oder der Schleifkorb, in dem Verletzte sicher transportiert werden können, zum Einsatz. Besonderes Augenmerk der Ausbildung lag auf der Sicherung der Rettungskräfte über mehrere Festpunkte mit geprüfter Ausstattung. Die Ausbildung forderte alle Beteiligten körperlich, erweiterte jedoch die Kenntnisse zum Thema Höhenrettung und vertiefte die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und THW.

Genau wie im betrieblichen Umfeld müssen alle ehrenamtlichen THW-Helferinnen und Helfer spätestens alle zwei Jahre den Erste Hilfe-Kurs auffrischen, um ihre Einsatzbefähigung zu behalten. Auch in diesem Jahr nahmen 15 erfahrene THW-Einsatzkräfte und angehende THW-Helfer der Grundausbildungsgruppe an der Schulung teil. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle der Johanniter Unfallhilfe und ihrer Ausbilderin aus Wunstorf, die die Qualifizierung durchführte.


  • Foto: THW-OV Wunstorf

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